Wie passen wir unser Wassermanagement am besten an das Klima an?

Das erklärt uns der renommierte Experte Gerhard Schierhorn, am Montag, den 27. April abends im Heimathaus: Wie können wir mit dem lebenswichtigen Thema ‚Wasser‘ bei zunehmenden Extremwetterlagen umgehen?

Anlässlich des heutigen Internationalen Weltwassertags rücken wir den Schutz der lebenswichtigen Ressource Wasser in den Focus. Der Weltwassertag steht in diesem Jahr unter dem Motto „Wasser für Frieden“ und unterstreicht die globale Bedeutung einer sicheren und nachhaltigen Wasserversorgung.

Doch auch vor Ort sind die Themen Grundwasserschutz und Anpassung an den Klimawandel von zentraler Bedeutung.

Deshalb freuen wir uns, Gerhard Schierhorn von der IGN Die Wasserschützer für einen Vortrag gewonnen zu haben. Er wird am Montag, den 27. April 2026, um 19:30 Uhr im Heimathaus referieren. Der Vortrag widmet sich der aktuellen Lage des Grundwassers in der Region, das durch Übernutzung, Schadstoffeinträge und die Folgen des Klimawandels zunehmend unter Druck gerät. Zudem werden die Risiken und Chancen von Starkregenereignissen thematisiert, die sowohl Überflutungen als auch die Möglichkeit zur Grundwasserneubildung mit sich bringen. Herr Schierhorn wird aufzeigen, welche Maßnahmen auf kommunaler und überregionaler Ebene ergriffen werden müssen, um eine nachhaltige Wasserwirtschaft zu gewährleisten und die Resilienz gegenüber Extremwetterereignissen zu stärken.

„Starkregenereignisse, wie sie in den vergangenen Jahren vermehrt aufgetreten sind, stellen nicht nur eine Gefahr für die Infrastruktur dar, sondern bergen auch das Risiko der Überlastung unserer Kläranlagen und der Verschmutzung des Grundwassers“, erklärt Petra Finnern, Mitglied im Ausschuss Straßen, Wege und Umwelt in Jesteburg. „Gleichzeitig führen längere Trockenphasen zu sinkenden Grundwasserspiegeln, was die Versorgung mit Trinkwasser langfristig gefährdet. Es ist dringend notwendig, dass wir jetzt die Weichen für eine zukunftsfähige Wasserpolitik stellen. Dazu gehört auch, dass wir die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig in die Planungen einbeziehen und transparent über die notwendigen Maßnahmen informieren.“

Interessierte sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen. Der Eintritt ist frei.

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