Christoph Kröger wurde 1987 geboren und wohnt mit kurzen Unterbrechungen auch seitdem in Wiedenhof, Jesteburg.
Seit 2018 ist er Mitglied der GRÜNEN. Nach dem Studium der Wirtschaftsinformatik und seiner Zeit als Fallschirmjäger und Offizier bei der Bundeswehr ist er aktuell im Umfeld der Logistik für die Digitalisierung zuständig.

Er verbringt seine Zeit am liebsten im Freien mit seiner Frau und Kindern. Christoph ist seit 2019 Sprecher des Kreisvorstands der GRÜNEN im Landkreis Harburg.

4 Fragen an Christoph:

Wie lange bist du politisch aktiv und warum?

Gedanklich war ich schon immer politisch aktiv oder zumindest interessiert dabei. Der letzte Ruck mich wirklich aktiv zu beteiligen hat dann doch verhältnismäßig lange gedauert. So bin ich 2018 den Grünen in Jesteburg beigetreten.

Was willst du unbedingt noch in deinem Leben tun?

Ich möchte unbedingt nochmal den Moskauer Kreml, den Ayers Rock und die Pyramiden sehen. Das sind die ganz „festen“ Ziele. Ansonsten möchte ich gerne noch einmal einen Backpack-Trip durch Afrika machen. Das Wichtigste bei den Zielen ist für mich mit anderen Menschen zu sprechen. Es kommt so oft vor, dass man irgendwas sieht oder hört und dann denkt „Hey das ist eine Klasse Idee! Das könnten wir bei uns auch machen“. Exakt so wie man es gehen hat, wird es dann oft nichts. Aber es hilft mir, über unterschiedliche Lösungen nachzudenken, wenn ich gesehen habe wie andere Menschen, manche Dinge ganz anders angehen.

Welches Alltagsproblem würdest du gern lösen?

Transferzeiten. Wir haben nur deshalb Verkehrs- und Logistikprobleme weil „irgendwas“ oder „irgendwer“ immer „irgendwo“ sein muss. Ich würde es gerne schaffen, dass wir mit einem Fingerschnipp überall sein können – Scotty, wo bist du?

Was ist dein Lieblingsort in deiner Stadt/Dorf?

Ganz klar der Seevelauf, egal wo, da ist es eigentlich immer super!

Welches Anliegen ist Dir am wichtigsten in den nächsten 5 Jahren?

Nachhaltige Energieproduktion lokal bei uns. Nicht nur Sonnen- und Windkraft sondern auch Wasserkraft! Ich bin überzeugt, dass die Samtgemeinde Jesteburg bis 2026 Energieautark sein kann. Außerdem brauchen wir unbedingt ein kommunales Car/Bike-Sharingprogramm.

Hier ist noch Platz für dein Statement zu…

Auch wenn mancher sagt „Der Krieg ist eine bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln“, sollten wir immer versuchen die volle Bandbreite der Mittel der Politik zu nutzen. Ich glaube aber, dass leider viel zu wenig Menschen etwas an der Politik liegt und daran ist nicht selten „die Politik“ selbst dran schuld. Oft sind die Entscheidungswege nicht verständlich oder die Inhalte so verklausuliert, dass man das Interesse daran zu leicht, zu schnell verlieren kann. Ich bin der Meinung, dass Politik verständlicher und nachvollziehbarer sein sollte, denn sie geht uns alle etwas an. Außerdem glaube ich, dass wir viel mehr Mittel im Handlungsspielraum unserer Politik haben, wenn wir uns gemeinsam wieder mehr zusammentun (On- & Offline!) und über die Dinge sprechen die uns lokal, regional und gesamtheitlich berühren.