Birgit Heilmann wurde 1963 in Dortmund geboren und wohnt seit 1993 mit Kalle Glaeser in Jesteburg.  Gemeinsam haben sie zwei inzwischen schon erwachsene Kinder. Als die Kinder die Kita besuchten, war Birgit als Beratendes Mitglied für die Eltern im Jugendausschuss  tätig und nutzte dann die Kommunalwahl 2001 um für die Grünen in Jesteburg zu kandidieren. Seitdem ist sie auch Mitglied bei den Grünen und Mitglied des Jesteburger Gemeinde- und Samtgemeinderates.

Als Lehrerin an einem Buchholzer Gymnasium unterrichtet sie schwerpunktmäßig Politik/Wirtschaft, und ist Mitglied in zahlreichen Jesteburger Vereinen. Während beim Hundespaziergang  häufig noch mit Bürger*innen über Jesteburger Themen diskutiert wird oder Probleme recherchiert  werden,  findet  sie bei der Gartenarbeit oder beim Lesen die nötige Entspannung.

Birgit ist  seit fast 20 Jahren als Fraktionsvorsitzende der Grünen im Gemeinderat Jesteburg und Teil des Vorstands bei den Jesteburger Grünen aktiv. Außerdem ist sie Mitglied im Samtgemeinderat Jesteburg.

 

4 Fragen an Birgit:

Warum bist du politisch aktiv?

Ich bin schon als Jugendliche politisch aktiv gewesen, weil es viele Dinge gab, bei denen ich nicht tatenlos zusehen wollte. So habe ich schon früh an Demonstrationen der Friedensbewegung wiederholt teilgenommen, mich gegen Rassismus und das damalige Apartheidsregime in Südafrika engagiert, an Aktionen von Amnesty International teilgenommen und später mich für umweltpolitische Ziele eingesetzt.
Ich finde, dass jeder in seinem Leben dafür verantwortlich ist, was er tut oder nicht tut. Dabei kann es in der heutigen Zeit es genauso wertvoll sein, etwas einfach zu unterlassen, wie sich für etwas aktiv einzusetzen.

 Was willst du unbedingt noch in deinem Leben tun?

Ich arbeite daran, dass diese Frage keinen Sinn in meinem Leben hat. Ich glaube, ich bin schon ziemlich gut im „Sich freuen über viele alltägliche Dinge“. Aber in die Berge möchte ich im Winter noch einmal mit meiner Familie fahren und diesen unverwechselbaren Geruch von tropfendem Eiswasser und Sonnenstrahlen auf feuchtem Kieferholz wahrnehmen.

Welches Alltagsproblem würdest du gern lösen?

Zu heizen mit wenig oder gar keinem CO2-Ausstoß.

Was ist dein Lieblingsort bei uns?

Der Kleckerwald bei den Lohofteichen. Die Ecke dort erinnert mich ein wenig an schwedische Wälder und Seen. Außerdem ist es dort nicht nur wegen des „Tricksers“ wirklich märchenhaft.

Welches Anliegen ist Dir am wichtigsten in den nächsten 5 Jahren?

Ich glaube, dass es zunehmend notwendig sein wird, den Wasserverbrauch zu verringern bzw. das Regenwasser sinnvoll einzusetzen und das Abwasser in der Region zu halten, damit der Grundwasserspiegel nicht immer weiter abgesenkt wird.

Hier ist noch Platz für dein Statement zu „Dialogischem Miteinander“:

Nur miteinander und nicht gegeneinander werden wir die Herausforderungen unserer Zeit bewältigen können. Deshalb trete ich für einen Politikstil ein, der sich mit anderen Meinungen respektvoll auseinandersetzt und die Kraft des besseren Arguments zum Maßstab für Entscheidungen macht.