Thorben Witte wurde 1988 in Hamburg geboren und ist in Hamburg-Harburg aufgewachsen. Nach mehreren Jahren in Berlin und einem Studienaufenthalt in den USA lebt er seit 2015 mit seiner Frau, ihren beiden Kindern und Labrador Cody auf dem Osterberg in Jesteburg.
Beruflich arbeitet er in leitender Funktion im Projektmanagement der klinischen Forschung und koordiniert internationale Studien mit großen interdisziplinären Teams.
Politisch interessiert er sich seit vielen Jahren für Entwicklungen sowohl in Deutschland als auch den USA. Seit Anfang 2025 ist er Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen, engagierte sich zunächst als Social-Media-Beauftragter des Ortsverbandes und ist seit Februar 2026 Teil des Vorstandes. Ihm ist wichtig, die Zukunft der Samtgemeinde aktiv und verantwortungsvoll mitzugestalten. In seiner Freizeit verbringt er viel Zeit mit seiner Familie, kocht leidenschaftlich und spielt Eishockey.
5 Fragen an Thorben:
Warum bist du politisch aktiv?
Mein politisches Interesse ist über Jahre gewachsen – besonders angesichts gesellschaftlicher Polarisierung und zunehmender Angriffe auf unsere demokratische Ordnung. Für mich war klar: Es reicht nicht, Entwicklungen nur zu verfolgen und zu kommentieren, man muss selbst Verantwortung übernehmen. Bei Bündnis 90/Die Grünen sehe ich die klarste Haltung für Demokratie, Wissenschaftlichkeit und eine nachhaltige Zukunft – deshalb engagiere ich mich.
Was willst du unbedingt noch in deinem Leben tun?
Vor allem freue ich mich auf viele unvergessliche Momente mit meiner Frau und meinen Kindern. Ein ganz persönlicher Traum von mir ist es außerdem, irgendwann einen Flugschein für ein solarbetriebenes Flugzeug machen zu können und damit nachhaltig in den Urlaub zu fliegen.
Welches Alltagsproblem würdest du gern lösen?
Lebensmittelverschwendung! Wir leben in einer Zeit, in der Ressourcen klüger geplant und genutzt werden müssen. Es darf nicht sein, dass Nahrungsmittel weggeworfen werden, während auf der Welt und auch hier bei uns Menschen – insbesondere Kinder – von Armut betroffen sind und Hunger leiden. Hier braucht es mehr Bewusstsein, bessere Strukturen und vor allem mehr Mut zur Menschlichkeit.
Was ist dein Lieblingsort bei uns?
Das Waldstück zwischen Osterberg und Itzenbüttel. Dort bin ich fast täglich mit unserem Familienhund unterwegs. Die Ruhe, die Natur und die Tierwelt erinnern mich immer wieder daran, warum unser Jesteburg so lebenswert ist.
Welches Anliegen ist Dir am wichtigsten in den nächsten 5 Jahren?
Ich möchte dazu beitragen, dass wir eine überparteiliche, langfristige Vision für Jesteburg entwickeln. Dazu gehören ein tragfähiges Finanzierungskonzept, der Grundschulneubau und ein nachhaltiges, infrastrukturgerechtes Wachstum. Wenn wir uns auf gemeinsame Ziele verständigen, können wir große Projekte endlich entschlossen umsetzen.
Hier noch sein Statement für eine zukunftsorientierte Politik in Jesteburg:
Aus meiner beruflichen Tätigkeit bin ich es gewohnt, komplexe Projekte strukturiert, transparent und gemeinsam im Team umzusetzen. Diese lösungsorientierte Arbeitsweise möchte ich auch in die kommunalpolitische Arbeit einbringen. Mir ist wichtig, unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen, eine gemeinsame Vision und Strategie zu entwickeln und so tragfähige Entscheidungen für die Zukunft unserer Gemeinde zu ermöglichen.